Zeit für Ribisel

Zeit für ein bissl Ribisel

 

Das Pflücken der roten, schwarzen oder weißen Ribiseln geht um den 24. Juni los, weshalb die Pflanzengattung ja auch Johannisbeere heißt.

Die Sträucher sind Flachwurzler, daher schadet die Bodenbearbeitung um sie herum oft mehr, als sie nützt. Eine Mulchschicht aus Grasschnitt oder Holzhäcksel schützt die Wurzeln im Sommer vor dem Austrocknen. Stehend ie Pflanzen auber auf durchlässigem, humosem Boden, gedeihen sie unkompliziert. Sobald der Strauch abgeerntet ist, folgt der Schnitt. Da Johannisbeeren an den jungen Trieben ihre Früchte ausbilden, darf man dabei beherzt vorgehen. Nach innen wachsende Triebe und alte Zweige werden entfernt. 9-12 Haupttriebe bleiben übrig. Von ihnen werden die unteren Seitenäste bis in etwa 30cm Höhe weggeschnitten. Ältere Seitentriebe kürzt man ein, junge bleiben, um im nächsten Jahr Früchte zu tragen.

 

Ribiseln als Hecke:

Eine Hecke aus Johannisbeeren bringt reichlich Ertrag und ist ein attraktives Gestaltungselement.Sie passt in Küchengärten genauso wie als natürliche Abgrenzung zwischen Gehölzen, Stauden und Rasen. Johannisbeersträucher sind bereits im Frühling eine Zierde. Sie fallen in der noch kargen Zeit besonders auf, da sie sehr früh austreiben.