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Das heurige Jahr

Des heurige Jahr

Heuer is es anders, da brauch i euch nix erzählen,

und so wollt sich dös Jahr sicher a koana vorstelln.

Die Gartenarbeit war vom Corona Virus weniger betroffen,

wir haben ang´saat, gegossen, und die Pflanzen san g´wachsen.

Wir hab´n a mehr Zeit g´habt zum Schaun, was scho wachst und wo´s blüaht

und er Oane oder Andere hat´s dann a mit´n Gartln probiert.

Die Natur hat sich nicht beirren lassen-

fremd warn uns a rundumadum die leeren Straßen,

koa Fliaga hat unsere Ruhe g´stört

und vü mehr Vögel hat man wieder singen und zwitschern g´hört.

Doch für die Geselligkeit und das soziale Leben war es sehr schwer,

bei den meisten war über Nacht der Terminkalender leer.

Unser Verein hat a g´litten drunter

werd´n wir doch im Frühling so richtig munter.

Da Pflanzentauschmarkt is a ins Wasser g´falln-

lang hätt´n mir eh g´hofft, doch es hat net sein wolln.

Gott sei Dank is dös Jahr - eh no lang net gar.

Es werden uns sicher no 1 oder 2 Sachen einfalln

damit wir den Mitgliedsbeitrag net umsunst einzahln!

Und wenn wir halt no a bissl miassen warten,

genieß´ ma derweil die Natur und unseren Garten.

A Ausflug warat a gwesen, sicher klasse-

aber net unbedingt im Bus mit einer Maske!

Oans kinnan mir jedenfalls aus der Zeit mitnehma,

mit regionalen Produkten is es koa Problem, über die Rundn z´kemma.

Und dass net all´s so wichtig is, wia mir oft moan,

mit der Meinung bin i sicher net alloan.

Genießt´s die Zeit, g´freit´s eich über jede schöne Stund,

und vor allem, bleibt´s weiterhin frisch, fröhlich und g´sund!

 

 

 

 

Pflanzentauschmarkt

Leider müssen auch wir unseren mittlerweile sehr erfolgreichen und beliebten

Pflanzentauschmarkt am 25. April

aus gegebenen Umständen absagen.

 

Wir wünschen allen unseren Mitgliedern, Freunden und Hobbygärtnern ein erfolgreiches Gartenjahr 2020, eine gute Ernte, und vor allem

BLEIBT`S GSUND!!

Der Traumgartenprospekt

Wenn´s erste Frühlingslüfterl waht,

wenn man in d Erdn Samen straht

und liebevoll die Zwieberl steckt,

kimmt meist der Traumgartenprospekt.

 

Mi frißt da jedesmal der Neid.

Wia am Papier ois schön gedeiht,

daß i net zamkimm mit´n schaun

was i dahoam für Glumpat haun.

 

Die Erdbeern san so dick und fett,

dass kaum der Katalog zuageht.

Gurken und Krautköpf siagst danebn,

da brauchst zwoa Leut, daß sie´s derhebn,

und für die Erdäpfel, ohne liagn,

A Seilwindn zum Aussaziagn!

 

Doch was is dös schon gegn die Seiten

mit den Blütenweltneuheiten,

wo i mir fast die Zung abbrich

wann i ihren Nam aussprich:

Convolvulus sabatias

hoast so a arrogante Rass!

De miassatn in mein Garten stehn

da tat eahna s`Latein vergehn!

 

Da wachsen nämlich Kraut und Ruam

no in von Gott gewollter Form

und Bleamal, ungeschminkt und keck...

Bis d´Nachbarshenn und der Herr Schneck

kimmt, und eahna Gsellschaft leist

und hinterher an Kopf abbeißt.

 

Ja, da waht noch a andrer Wind.

Und trotzdem is von vorn bis hint

im neuen Traumgartenprospekt

a große Lebensweisheit versteckt.

 

Denn um manches is heit oft a Griß

nur weil s´Papier geduldig is!